Was ist die biologische Uhr?

Oft hört man Menschen von der biologischen Uhr sprechen, meist in Verbindung mit Schwangerschaft und der Fähigkeit Kinder zu bekommen.

die biologische Uhr tickt

Der Begriff der biologischen Uhr bezieht sich nicht nur auf den Menschen, sondern auf jegliche Lebewesen, bei denen bestimmte Vorgänge zeitgesteuert ablaufen. Bei vielen Organismen laufen Prozesse periodisch in einem bestimmten Zeitraster ab. Diese sind durch innere Mechanismen gesteuert, können aber auch durch äußere Einflüsse verändert werden.

Schlafen nach der biologischen Uhr

Wenn man einen Menschen völlig vom Wechsel von Tag und Nacht isoliert, dann sorgt die biologische Uhr dafür, dass er trotzdem seinen Schlaf-/Wach-Rhythmus beibehält. Dieser kann sich zwar wegen dem fehlenden äußeren Einfluss (hell/dunkel) um einige Stunden verschieben, aber grundsätzlich wird er auch unter diesen Umständen fortgeführt.

Zu spät für die Geburt?

Der Begriff der "biologischen Uhr" wird wahrscheinlich am häufigsten in Zusammenhang mit dem Alter einer Frau verwendet: bei Frauen ab einem Alter von 40 Jahren wird es zunehmend schwieriger ein Kind zu bekommen, wofür die biologischen Vorgänge im Körper sorgen. Dann können leichter Komplikationen während der Schwangerschaft auftreten, außerdem sind die Strapazen, die eine Schwangerschaft mit sich bringt für einen jüngeren Organismus leichter zu verkraften.

Keine Kinder in der Menopause

Ab dem Eintreten der sogenannten Menopause - also der Beendigung der Fruchtbarkeit einer Frau - ist die Möglichkeit zum Gebären von Kindern vorbei. Die Menopause tritt in der Regel zwischen dem 45. und 55. Lebensjahr ein.

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