Wie funktioniert eine Darmspiegelung?

Vor der Darmspiegelung haben die meisten Menschen fälschlicherweise Angst. Doch die Untersuchung läuft schmerzfrei ab und dient der Früherkennung von Krebs.
Vor der Untersuchung führt der Arzt mit seinem Patienten ein ausführliches Gespräch und erklärt den genauen Ablauf der Darmspiegelung.

Darmspiegelung: Am Tag der Untersuchung

Am Tag der Untersuchung bekommen sehr ängstliche Patienten ein leichtes Beruhigungsmittel, damit sie sich entspannen können. Die Darmspiegelung dauert zwischen 30 und 45 Minuten und der Patient liegt in der Regel auf der Seite. Durch den After wird das Koloskop eingeführt und Stück für Stück durch den Darm geschoben. Mittels Luft werden enge Stellen im Darm erweitert, so dass der Arzt die Darmschleimhaut genau betrachten kann. Eventuelle Polypen können mittels kleiner Instrumente am Koloskop völlig schmerzfrei entfernt werden.

Darmspiegelung: Schmerzhaft?

Der Patient empfindet es meist als unangenehm einen Schlauch im After zu haben, jedoch wird das Gefühl meist besser, wenn der Patient sich entspannt. Während der Untersuchung sieht der Arzt auf einem Monitor den Darm von innen. Meist kann der Patient gemeinsam mit dem Arzt die Bilder auf dem Monitor betrachten, so dass der Arzt erklären kann, welche Stelle gerade untersucht wird.

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