Wie schlimm ist eine Magenspiegelung?

Der Magenspiegelung eilt ihr Ruf als sehr unangenehme Untersuchung voraus, doch die Befürchtungen sind unbegründet. Die Untersuchung ist bereits nach wenigen Minuten vorbei und ist nicht schmerzhaft. Als unangenehm empfunden wird lediglich der mögliche Würgereiz, der durch die Einführung des Schlauches entstehen kann. Die Ärzte gehen jedoch so vorsichtig vor, dass die meisten Magenspiegelungen ohne den gefürchteten Würgereiz ablaufen.

Magenspiegelung: Vor der Untersuchung

Vor der Untersuchung wird ein aufklärendes Gespräch zwischen Arzt und Patienten stattfinden. Bei starkem Stress kann dem Patienten ein Beruhigungsmittel verabreicht werden. Die Untersuchung findet meist im sitzen statt. Der Arzt führt das sogenannte Gastroskop durch die Speiseröhre in den Magen.

Das Gastroskop

Das Gastroskop ist mit einer Kamera ausgestattet, die dem Arzt genaue Bilder liefern können. Es ist möglich durch den etwa 0,9 cm dicken Schlauch Untersuchungsinstrumente einzuführen, um beispielsweise eine Gewebeprobe zu entnehmen. Auch diese Entnahme ist völlig schmerzfrei.

Nach der Magenspiegelung ist ein rauhes Gefühl im Hals möglich, dass durch Eiswürfel schnell gelindert wird. Der Arzt wird nach dem Eingriff mit dem Patienten ein weiteres Gespräch führen, um ihm die Untersuchungsergebnisse zu erklären.

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