Der Filmpreis Oscar: Was verbirgt sich eigentich dahinter?
Der Filmpreis Oscar
Er heißt Academy Award of Merit und ist der bedeutendste Filmpreis der Welt. Verliehen wird er von der US-amerikanischen Academy of Motion Picture Arts and Sciences (AMPAS), einer professionellen, ehrenamtlichen Organisation.
Seit dem 12. Februar 1929 verleiht die Organisation den begehrten Filmpreis in 30 verschiedenen Kategorien. Geehrt werden zum Beispiel der "Beste Film", die "Beste Schauspielerin" und der "Beste Schauspieler", aber auch die besten Nebendarsteller eines Films. Die "Beste Regie" wird geehrt wie auch die "Beste Filmmusik". Für das "Beste Drehbuch" gibt es ebenfalls den höchsten Filmpreis. Auch Dokumentarfilme werden ausgezeichnet. Jedes Jahr werden in geheimen Abstimmungen die Nominierungen getroffen. Seit 2001 findet die Preisverleihung im extra dafür gebauten Kodak Theatre in Los Angeles statt, das 3500 Zuschauern Platz bietet. Oscar heißt übrigens die kleine Statuette, die als Preis dem Gewinner überreicht wird: Ein Ritter mit Schwert, der auf einer Filmrolle steht. 3 Kilogramm schwer und aus einer vergoldeten Metalllegierung gegossen. Das Original stammt von George Stanley, der es nach einem Entwurf von Cederic Gibbons gefertigt hat. Seit 1931 nennt man die Figur "Oscar".
Oscar: So kam es zu dem Namen
Warum es zu diesem Namen kam, wird unterschiedlich erzählt: Zum einen soll Bette Davis die Statuette mit ihrem ersten Mann Harmon Oscar Nelson verglichen haben. Margaret Herrick, die Bibliothekarin der Filmakademie, fühlte sich an ihren Onkel Oscar erinnert. Walt Disney hörte irgendwo diesen Namensvorschlag und hielt es für den jetzt gültigen Namen für den Preis. Er bedankte sich 1932 bei der Jury für seinen "Oscar". So blieb es bei dem Namen.
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