Ozonloch - was ist das eigentlich?

Das Ozonloch, was ist das eigentlich? - Vorab sei gesagt, dass der größte Verursacher eines Ozonloches der Mensch ist. Die erhöhten Ozonkonzentrationen im Sommer sind vor allem auf die Abgasemissionen des Straßenverkehrs zurückzuführen.

Folgen des Ozonlochs

Katastrophale Folgen sind besonders über der Antarktis zu beobachten, hier befindet sich bereits ein riesiges Ozonloch. Und auch über Deutschland und über Europa lässt sich seit einiger Zeit eine deutliche Abnahme der Ozonschicht beobachten. Diese Ausdünnung der Ozonschicht hat zur Folge, dass mehr UV-Strahlung auf die Erde gelangen. Diese Strahlen stellen eine große Bedrohung dar, denn sie sorgen zum Beispiel für stärkere Sonnenbrände und Hautkrebs. Zudem wird das Immunsystem geschwächt und die Strahlen sind schädlich für die Augen. Daher wird das Sonnenbaden immer gefährlicher, empfehlenswert sind Sonnencremes mit hohem Lichtschutzfaktor. Kurz gesagt kann man ein Ozonloch als eine starke Abnahme der Ozonschicht bezeichnen.

Ozon: Unterschiedliche Wirkung

Während das Ozon in der Stratosphäre lebenserhaltend wirkt, ist es gerade in Bodennähe unerwünscht, da es dort wie ein starkes Atemgift wirkt. Seit Mitte der 90er Jahre wird das Ozon sogar als krebserregende Substanz klassifiziert. Wer glaubt, dass das Ozon nur schädlich für den Menschen ist, der irrt! Es ist auch am Waldsterben beteiligt, zudem wirkt es als Treibhausgas und ist am Treibhauseffekt, der schnell wirkenden Erwärmung der Atmosphäre, beteiligt.

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