Wie entsteht eine Mondfinsternis?
Was ist eine Mondfinsternis?
Die Mondfinsternis wird oft verwechselt mit der Neumondphase, wo der Mond sich zwischen Sonne und Erde befindet und der Erde seine unbeleuchtete Seite zuwendet.
Eine Mondfinsternis ereignet sich dagegen nicht in jedem Mondzyklus, sondern nur recht selten, im Abstand von mehreren Jahren.
Aber wie kommt es denn überhaupt zu einer Mondfinsternis?
Bei Vollmond befindet sich der Mond von der Sonne aus gesehen hinter der Erde und ist darum von der Erde aus voll beleuchtet zu sehen. Wenn Sonne, Erde und Mond jedoch genau auf einer Linie liegen, gerät der Mond in den Schatten der Erde. Wenn nur ein Teil des Mondes durch den Erdschatten nicht von der Sonne angestrahlt wird, spricht man von einer partiellen, also teilweisen Mondfinsternis.
Totale Mondfinsternis
Bei einer totalen Mondfinsternis gerät der Mond komplett in den Kernschatten der Erde. Dabei verdunkelt er sich langsam und ist dann für kurze Zeit, solange er sich im Kernschatten befindet, gar nicht sichtbar. Danach, wenn der Mond sich wieder aus dem Schatten der Erde entfernt, leuchtet er in einem kupferroten Licht. Die rote Färbung entsteht dabei durch die Erdatmosphäre, in der das Licht der Sonne gebrochen wird.
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