San Glaser: Jazz mit einem Hauch Pop

San Glaser (EMI)
Es ist bereits ihr zweites Album, aber ganz sicher keine langweilige Fortsetzung aus kommerziellen Beweggründen. In San Glasers neuem Album “New Road” steckt jede Menge Herz, Energie und einfühlsamer Tiefgang.
Musik als Berufung
San Glaser hat nicht nur Musik im Blut, sie hat den “Job” gelernt. Nach einem Studium in Jazzgesang, Harmonielehre und Gesangspädagogik, nach Chart-Erfolgen als Sängerin der Jazzkantine und vielen Erfahrungen, u.a. in der Band von Soul-Entrepreneur Stefan Gwildis, erzählt ihr zweites Album von dieser spannenden Neubestimmung – erdacht mit Musikern, die ihr schon länger nahe sind.

San Glaser (EMI)
New Road – ein charmanter Genremix
„New Road“ deckt ein breites Spektrum an Zutaten ab: Es gibt wunderbar leichte, gehaltvolle Jazzsongs, aber auch überraschende Ausflüge in Blues, Folk, Soul und klassische Singer-/Songwriter-Texturen. Dabei ist alles zu jedem Moment immer voll und ganz San Glaser: sinnlich, exotisch, lebensnah. Und vollkommen natürlich. „Ich schaue mir immer lieber den puren Himmel an als ein Feuerwerk“, sagt sie.
Albsoluter Geheimtipp & Must have
Das Album ist in jedem Falle hörenswert. Egal, ob bei einem kuschligen Kaminabend oder beim Grossstadtfrühstück. Man spürt die Leidenschaft und Energie einer aussergewöhnlichen Künstlerin in jedem Song.

San Glaser (EMI)







Mein Reziexemplar ist vermutlich so oft gelaufen, wie kaum eine andere Scheibe meiner Sammlung.
Und bisher habe ich noch niemanden gefunden, dem es nicht gefallen hat. Das ist also definitiv keine “Mädchenmusik”, sondern berührt vermutlich jeden, der offen für musikalische Emotionen ist.